Fachberichte
Erfahren Sie, wie sich innovative Schraubensicherungssysteme in der Praxis bewähren und welche Herausforderungen sie meistern.
Unsere Fachberichte vermitteln technische Hintergründe, neue Entwicklungen und reale Anwendungsszenarien.
Nichtrostende Schraubensicherungselemente – rostfrei ist nicht automatisch korrosionsbeständig
Nichtrostende Schraubensicherungselemente sind keine Korrosionsspezifikation.
Die tatsächliche Beständigkeit entsteht erst im geprüften Endprodukt – im Zusammenspiel von Werkstoff, Verarbeitung, Restfederkraft und Systemauslegung.
Gleichzeitig wirken zwei grundlegende Zielkonflikte: Korrosionsbeständigkeit (A4) vs. elastische Nachgiebigkeit (A2)– sowie Losdrehsicherung vs. Lockerungssicherheit. Klassische Sicherungselemente adressieren meist nur Teilaspekte.
Multifunktionale Systeme wie die NSK-N kombinieren erstmals Korrosionsschutz, definierte Restfederkraft und geprüfte Losdrehsicherheit in einem Bauteil – für eine VDI-2230-konforme Auslegung mit erhöhter Betriebs- und Lebenszyklussicherheit.
Jetzt den Fachbericht in der KEM lesen.
Elektrische Kontaktverschraubungen effektiv sichern
Ein dauerhaft niedriger Übergangswiderstand ist entscheidend für Sicherheit, Energieeffizienz und thermische Stabilität.
Elektrische Kontaktverschraubungen sind thermo-elektro-mechanische Systeme, bei denen unterschiedliche Werkstoffe von Leiter und Schraube zu abweichenden Wärmeausdehnungen führen und den Kontaktdruck beeinflussen.
Besonders bei geringen Vorspannkräften, kurzen Klemmlängen und weichen Leiterwerkstoffen führen Setz-, Kriech- und Relaxationsprozesse zum Abbau des Kontaktdrucks. Thermische Einflüsse, Vibrationen und Reibwertstreuungen verstärken diesen Effekt über die Zeit.
Multifunktionale Sicherungssysteme wie NSK-E & EL stabilisieren den Kontaktdruck und lösen den Zielkonflikt zwischen Lockerungs- und Losdrehsicherung.
Erfahren Sie mehr im Fachbericht und sichern Sie Ihre Verbindungen nachhaltig.
Elektrische Schraubverbindungen neu gedacht
Ein dauerhaft niedriger Übergangswiderstand ist entscheidend für Sicherheit, Energieeffizienz und thermische Stabilität elektrischer Kontaktverbindungen.
Diese wirken als thermo-elektro-mechanische Systeme, in denen Vorspannkraft, Kontaktdruck und Temperatur über die Zeit gekoppelt sind.
In der Praxis führen geringe Anziehdrehmomente, kurze Klemmlängen und weiche Leiterwerkstoffe zu Setz-, Kriech- und Relaxationseffekten, die den Kontaktdruck reduzieren. Gleichzeitig wirken thermische Ausdehnung, Vibrationen und Reibwertstreuungen
destabilisierend.
Klassische Sicherungselemente adressieren meist nur einzelne Wirkprinzipien und führen zu konstruktiven Zielkonflikten.
Multifunktionale Systeme wie die NSK-EL kombinieren elastische Nachgiebigkeit und Losdrehsicherung und gewährleisten so eine dauerhaft stabile Kontaktkraft und elektrische Performance.
Erfahren Sie mehr im Fachbericht.
Zuverlässige elektrische Kontakt-Schraubenverbindungen – Herausforderungen und Lösungsansätze
Ein dauerhaft niedriger Übergangswiderstand ist entscheidend für Funktionssicherheit, Energieeffizienz und thermische Stabilität elektrischer Kontaktverschraubungen.
Besonders bei niedrigen Anziehdrehmomenten und begrenzten Vorspannkräften führen Setz-, Kriech- und Relaxationsprozesse schnell zum Abbau des Kontaktdrucks.
Zudem besteht ein zentraler Zielkonflikt: Klassische Sicherungselemente bieten meist entweder elastische Nachgiebigkeit zur Lockerungssicherung oder Losdrehsicherung. Für elektrische Anwendungen sind jedoch beide Eigenschaften erforderlich.
Die NSK-E wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt und kombiniert beide Wirkprinzipien – insbesondere für Verbindungen mit niedrigen Vorspannkräften.
Der Fachbericht des TÜV Saarland zeigt praxisnahe Lösungsansätze für dauerhaft stabile und sichere Verbindungen.
Federnde Verbindungselemente einfach berechnen
Elastische Nachgiebigkeit entscheidet – nicht nur die Vorspannkraft.
In Schraubenverbindungen wird die Stabilität der Klemmkraft maßgeblich durch federnde Effekte bestimmt – und dennoch in der Praxis häufig nicht berechnet.
Genau hier setzt unser neuer Fachbericht mit MDESIGN an: Er zeigt, wie sich die Nachgiebigkeit federnder Verbindungselemente erstmals normkonform bei der Auslegung der Schraubenverbindung berücksichtigen lässt und eröffnet neue Potenziale.
Im Fokus steht ein zentraler Zielkonflikt: Klassische Sicherungselemente verhindern Losdrehen – reduzieren jedoch oft die Nachgiebigkeit. Federnde Elemente erhöhen die Elastizität – sichern aber nicht zuverlässig gegen Losdrehen.
Multifunktionale Lösungen wie die NSK-N lösen diesen Zielkonflikt. Sie stabilisieren die Vorspannkraft, sichern gegen Losdrehen und ermöglichen durch die Berücksichtigung bei der Schraubenauslegung Gewichts- und Kostenoptimierung.
Mehr im Fachbericht.
Pressemitteilung NSK-E
Ein sicheres Sicherungselement für elektrische Schraubenverbindungen.
Lose Schraubenverbindungen sind in der Elektrotechnik ein häufig unterschätztes Risiko: Fast 40 % der Netzausfälle eines kanadischen Energieversorgers gingen auf gelöste Kontakte zurück. Standard-Sicherungselemente aus der Mechanik erfüllen die speziellen Anforderungen elektrischer Verbindungen oft nicht. Mit der neuen NSK-E Scheibe von teckentrup SLI lassen sich elektrische Verbindungen zuverlässig sichern.
Erfahren Sie mehr und laden Sie den Fachbericht jetzt herunter!
Normative Neuregelungen durch die DIN EN 17976:2025-03
Auswirkungen auf die Auswahl und Verwendung der zulässigen Verbindungselemente im Schienenfahrzeugbau.
Als Konstruktionsrichtlinie galt bisher die DIN 25201 „Schienenfahrzeuge und deren Komponenten-Schraubenverbindungen“. Von besonderer Bedeutung für die zu verwendenden Verbindungselemente war der
Teil 4 „Sichern von Schraubenverbindungen“. Die gesamte Norm mit allen Teilen wurde ersetzt durch die DIN EN 17976, die im März 2025 erschienen und europaweit gültig ist.
Verschaffen Sie sich einen Überblick über die Auswirkungen auf die Auswahl und Verwendung der zulässigen Verbindungselemente im Schienenfahrzeugbau.